Rosen

 

Begeistert vom Gefühl welches die Ölfarbe unter dem Pinsel ergibt, streife ich über die Oberfläche.

Wieder ertönt Eragons Hörbuch, inzwischen erklingt seine Reise wohl seit gut Dreissig Stunden. Es langweilt mich inzwischen. Ich drücke Pause. …es ist still und friedlich im Haus. Die anderen Schlafen. Es ist als würde die nächtliche Ruhe, sanft in den Gängen Atmen. Der zarte Puls der Nacht umgibt mich.

Rosen sind rot, der Nachthimmel blau, ich liebe Sterne und Stimmungsradau.

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Nicht sonderlich geübt in der Ölmalerei so wie im Formen von Körpern, beschliesse ich meine Defizite zu kombinieren. Die runde Form des Untergrunds irritiert mich.  Zugleich fasziniert sie, fordert mich und lehrt zugleich.

Immer mehr nimmt meine Vorstellung Form an. Nun gut, dass Unvermögen fordert Kompromissbereitschaft. Doch am Ende betrachte ich zärtlich das Unvollkommene Ergebniss und habe es bereits sehr lieb gewonnen. Das liebliche Ding.

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